Der Begriff des Portfolios

Begriffswelten sind vielfältig, manch ein Begriff hat mehrere Bedeutungen und ist so immer nur im Kontext klar definierbar.

„Der Begriff Portfolio leitet sich aus dem aus dem italienischen portafoglio ab, was sich aus dem Verb portare (tragen) und dem Nomen foglio (Blatt) zusammensetzt.“ (Häcker 2008, S. 27; vgl. auch Hornung-Prähauser 2007, S. 13).

Insofern sind Portolios tragbare Mappen von Arbeitsnachweisen oder Arbeitsproben. Sie kamen schon seit der Renaissance zum Einsatz, als Künstler und Architekten im Rahmen ihrer Arbeitssuche Portfolios ihrer Arbeiten vorzeigten (Häcker 2008, S. 27/28).

Mit Portfolio „wird wörtlich eine Mappe (heute kann damit aber jede Form eines „Behältnisses“ oder technischen Mediums gemeint sein) bezeichnet, in der Blätter aufbewahrt werden können und die überall zur Präsentation derselben mitgenommen/getragen werden kann.“ (Hornung-Prähauser 2007, S. 13)


Literatur
  • Häcker, Thomas (2008): Wurzeln der Portfolioarbeit – woraus das Konzept erwachsen ist. In: Das Handbuch Portfolioarbeit: Konzepte, Anregungen, Erfahrungen aus Schule und Lehrerbildung.: 2. Auflage: Hannover: Kallmeyer: S. 27–32
  • Hornung-Prähauser, Veronika/Geser, Guntram/Hilzensauer, Wolf/Schaffert, Sandra (2007): Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an Hochschulen. Salzburg Research Forschungsgesellschaft und fnm-austria. Online: https://www.yumpu.com/de/document/view/32927444/didaktische-organisatorische-und-technologische-grundlagen-von- [Zugriff am: 26.09.2023]

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